Roségold Trauringe mit Mokume Gane

Roségold mit Augen und Linienmuster in Palladium und Silber

Das warme Roségold zeigt einen tollen Kontrast zum  Mokume Gane Teil aus Palladium und Silber .

An diesem Paar Ringe erklären wir die Herstellung der Mokume Gane Technik:

Silber und Palladium Bleche
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Silber und Palladium Bleche geschichtet
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Silber und Palladium Bleche zusammen gebunden
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Bleche im Feuer verschweißt
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Palladium und Silber Bleche zusammen geschweißt
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Palladium Silber Barren verfeilt
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Barren rund gepresst
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Barren lang geschmiedet
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Tordieren des Barrens
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Löcher bohren
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Aufsägen des Barrens
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fertig aufgesägter Barren
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Barren aufdornen
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Barren weiter aufdornen
weter
fast rund geschmiedet
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rund geschmiedet
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immer wieder ausglühen
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groß genug geschmiedet
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alles fertig geschmiedet
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Mokume Gane auf Rosegoldringe gestülpt
Mokume Gane auf Rosegoldringe gestülpt
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zusammen löten
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fertig
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Um  diese Ringe herzustellen sind viele Schritte nötig:
Zuerst bereiten wir die Bleche vor. Die Silber- und Palladium Bleche in der gleichen Größe zugeschnitten. Danach werden sauber geschmirgelt und mit Spiritus sauber abbgewischt. Die Bleche stapelt man abwechsend. Damit sie beim Verschweißen nicht verrutschen müssen sie mit Draht fixiert werden.

Nun folgt der spannende Teil: das Verschweißen der Bleche. Die zusammen gebundenen Bleche müssen so lange erhitzt werden bis das Silber anfängt zu schmelzen. Dabei muss man aufpassen, damit das Silber nicht zu heiß wird und aus den Palladium Schichten heraus läuft.  Denn dann hat man keine gleichmäßigen Schichten im Barren.

Nach dem Verschweißen der Bleche kann man den Barren sauber verteilen. Nun erkennt man, ob alle Bleche miteinander verschmolzen sind. Wenn alles gut verschweißt ist wird der Barren langsam rund gepresst. Nach einer Verformung von ca. 10% muss das material ausgeglüht werden. Denn sonst kann der Barren aufreißen.  Nun wiederholt man den Vorgang des Pressens und Ausglühend so lange bis der Barren die entsprechende Länge und Dicke hat. 

Bei diesen Ringen ist ein Muster aus diagonalen Linien und Augen gewünscht. Um die schrägen Linien zu erhalten wird der ganze Barren gedreht. Hierzu spannen wir den Barren im Schraubstock ein und tordieren vorsichtig das Stück. Auch hier muss man nach jeder Drehung glühen. Durch das Ausglühen entspannt sich das Material und man kann weiter arbeiten.

Nachdem die gewünschte Drehung erreicht ist bohrt man Löcher in den Barren. So erzeugt man einen Sägeschnitt in das Material. Nun kann man mit einem schmalen Punzen das Stück “aufdornen”. Vorsichtig wird der Schlitz immer weiter gedehnt, Nach jeder Dehnung muss man ausglühen. In die silbernen Flächen neben den Linien werden Löcher gebohrt. Hier entstehen die “Augen”. Durch das Schmieden, Nachbohren der Löcher und immer wieder Ausglühen des Barrens entsteht nach vielen Schritten das gewünschte Muster. Zusätzlich zum Mokume Gane haben wir Ringe aus Roségold angefertigt. Die Silber-Palladium Ringe werden solange geschmiedet bis sie auf die Roségoldringe geschoben werden können. Wenn die Mokume Ringe stramm auf die Goldringe passen wird alles verlötet. Zum Schluss wird alles sauber verfeilt, geschmirgelt und mattiert, damit das Muster gut zu Geltung kommt.

Ein individuelles Paar Mokume Gane Eheringe ist entstanden.

Material

  • Silber
  • Palladium
  • Roségold